+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit
14 fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
15 Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
16 Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
17 Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
18 Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
19 Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
20 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
21 Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.
Der Überlieferung nach versprach sich die Jungfrau Cäcilia Jesus Christus. Wegen ihres Glaubens verfolgte man Cäcilia, und tauchte sie in kochendes Wasser, das ihr allerdings nichts anhaben konnte. Als der Henker daraufhin versuchte, sie zu enthaupten, gelang es ihm nicht, der Heiligen den Kopf abzutrennen. Sie lebte noch drei Tage lang und verteilte ihre Reichtümer unter den Armen.